In dem Fach Philosophie werden ganz unter­schiedliche Themen mit ver­schie­denen Ansätzen bearbeitet. Die Philosophie­klasse der 7b, die dieses Projekt im letzten Schuljahr mit Frau Weiser erstellt hat, bearbeitete das Thema „Liebe“. Die Klasse sollte als abschließende Aufgabe einen Comic zeichnen, eine Geschichte oder ein Gedicht schreiben. So entstanden unterschiedliche Arbeiten, die besprochen und über die in der Klasse abgestimmt wurden. Die Top 5 sehen Sie hier. (Liara Wollesen)

Was ist Liebe?

von Jelle Reimann

Die weise Frage „Was ist Liebe?“
Es ist das Gefühl, das ich kriege
Ein Teil Freundschaft, ein Teil Glück
Vertrauen ist das beste Stück

Man braucht nur diese eine Person
Mit ihr allein, das reicht dir schon
Bei ihr kannst du du selbst sein
Wenn jemand fragt, sag ich: „Die ist mein!“

Wir sind gemeinsam und doch verschieden
Doch auch was fremd ist, kann ich lieben
Das ist meine Perspektive
Auf die Frage „Was ist Liebe?“


Was ist Liebe?

Meine Geschichte der Liebe war eine lange Reise!
Hallo, meine Name ist Muhammed Ibrahim Aduso Muhammed Ibrahim Aslan. Ich bin 27 Jahre alt und komme aus Syrien , und ich bin mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen. Mein Leben war schon immer schlecht. Ich verlor meine Familie und Freunde auf der Flucht. Ich hatte nichts, als ich hier ankam. Alles hatte ich verloren, es hätte gar nicht schlimmer werden können. Meine Mutter war Syrerin und mein Vater Franzose ,daher konnte ich fließend Französisch sprechen. Deshalb wurde ich nach Frankreich gebracht, nach Paris, in die Stadt der Liebe. Ich glaube das war das Beste, was mir je passiert ist.
Ich lernte sie kennen: Alyn. Sie arbeitete bei Mc Donalds am Tresen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich bekam einen Job als Sanitärskraft bei McDonalds und so sahen wir uns jeden Tag. Es dauerte nicht lange, bis wir zusammen kamen. Von diesem Zeitpunkt an küsste mich nur so das Glück. Sie besserte meine Schwächen aus und ich ihre. Wir vertrauten uns blind. Sie liebte mich, und ich sie. Mein Leben lief von nun an nur noch bergauf. Ich bekam einen besseren Job in einem Fitnessstudio und wir bekamen einen Sohn, namens ,, Bakery“. 10 Jahre später wusste ich es: Alyn war wie ein bester Freund, ein Engel der plötzlich vom Himmel gefallen war. Sie hatte mich aufgebaut und hatte mir geholfen meine alten Verletzungen zu vergessen. Es war Schicksal, den besten und wichtigsten Menschen für mich auf der Erde zu finden. Wir wohnen nun in einem kleinen Haus abseits von Paris und ich bin stolzer Vater von inzwischen drei Kindern. Mein Leben hat sich verändert durch sie. Nun wusste ich, was Liebe ist. / Ben Barembruch 7b

Entstehung von Europa

Diese Geschichte ist eine eher moderne Nacherzählung, und Selbstinterpretation, von der Entstehung von Europa nach der griechischen Mythologie.

Zeus (sitzend auf Thron): Hades.
Hades: Ja, Bruder?
Zeus: Mir ist langweilig
Hades: Was?! Bruder du musst mich wohl ver- ich meine übers Ohr hauen wollen! Du bist der höchste olympische Gott und stehst über uns allen! Wie kann DIR langweilig sein!
Zeus: Mein Hermesstab, Bruder beruhig dich. Es wird nur langweilig die ganze Zeit-
Hermes (mit gehobener Augenbraue): begehrt zu werden? Einen Kult aus Frauen und Männer dir an den Füßen liegend zu haben?
Zeus: Nein, Bruder mein Satz war, die ganze Zeit von allen Leuten gewollt zu werden. Zeus kannst du mir hier helfen? Zeus kannst du mir da helfen? Ich will mich einfach nur entspannen und mich nicht um diese Kümmerlinge aus Fleisch kümmern müssen.
Hades: Wow, Bruder. Ich würde mich freuen, wenn diese Menschen sich um mich kümmern würde aber jedem das eigene anscheinend.

Hades fliegt mit seinen Flügeln weg zur Unterwelt und lässt Zeus alleine mit seinen Problemen

Zeus: Ach, Dann werden ich jetzt ein wenig Spaß haben

Zeus steht von seinem Thron auf und flog hinunter zur Erde. Er schwebte hinunter und landete bei einer Herde aus Stieren.

Zeus (zu sich selbst): Wow, was für nutzlose Wesen und sieh an wie viele Frauen sich um diese Fleischpakete scharren und sie begehren. Das werde ich sein.

Als er dies sagte verwandelte er sich in einen wunderschönen weißen Stier mit glänzenden blauen Augen, wolkenweichen Fell und kleinen, wie von einem Maler geschaffenen, Hörner. Die Frauen scharren sich um ihn und Zeus genießte es sichtlich und hatte ein großes Lächeln auf seinem Gesicht.

Zeus (lächelnd): MUuuuh
Mädchen 1: Omg, Betty guck mal der Stier ist sooo süß
Mädchen 2: Ich weiß sooo cuuuutttteee
Mädchen 3: Oh mein Zeus Leute, ich kann nicht mehr
Unbekanntes Mädchen im Hintergrund: Und jetzt steht ihr auf Stiere? Reichen euch nicht eure Männer? Ihr seid echt nutzlos.
Mädchen 1: Omg Europa, musst du jetzt wirklich uns den Spaß verderben?
Mädchen 3: Genau Europa geh Weg und lass uns in Ruhe!
Europa: Wie ihr wollt.

Europa versucht wegzugehen doch Zeus, der nun ein gewisses Interesse für Europa entwickelt hat, trottet hinter und ignoriert die 3 anderen Mädchen komplett. Europa ist schnell doch Zeus ist direkt hinter bis stoppt und Zeus stößt direkt mit seinen Hörnern gegen sie.

Europa: Was zum- ?!…. Der Stier?
Zeus (als Stier): mHuh? Huu
Zeus deutet mit einem Nicken auf seinen Rücken
Europa: Auf deinen Rücken? Why –

Zeus schmeißt sie mit seinen kräftigen Hörnern auf seinen Rücken

Europa: Was machst du-

Zeus stürmt mit einer übernatürlichen Geschwindkeit in Richtung des Wassers und Europa sichtlich erschreckt klammert sich an dem Fell des noch verwandelten Stiers. Nach kurzer Zeit erreichen die beiden den Strand von Kreta und Zeus lässt Europa von seinem Rücken.
Europa: Was oder Wer bist du?
Zeus (noch Stiergestalt): Ich bin Zeus der oberste olympische Gott.
Zeus verwandelt sich in einen attraktiven jungen Mann mit braunem Haar, blauen Augen wie die See an stürmischen Tagen und einen maskulinen und muskulösen Körper.

Zeus (selbstsicher): Was hälst du davon? (grinsend)
Europa: Naja…
Zeus: WAS! Wie kannst du sowas zu einem Gott sagen!
Europa: Es tut mir Leid, aber sowas beindruckt mich ich glaube das ist nicht mal dein wahres Ich.
Zeus sichtlich frustriert versucht sich in andere menschliche Formen zu verwandeln doch mit keinem Erfolg. Er setzt sich erschöpft hin.
Zeus: Ich wollte nur hier her runter, um Spaß zu haben. Warum kann ich nicht mal das haben?
Europa: Es tut mir leid Zeus doch ich finde Machos wie dich nicht attraktiv
Zeus: Ich bin kein Macho. Ich will nur die richtige finden, doch es ist schwierig, wenn Menschen dich nur vergöttern. Ich will Leute wirklich kennenlernen.
Europa: Dann lass uns sprechen.
Und sie redeten und redeten den kompletten Tag und schließlich kamen sie sich näher. Doch zuhause von Europa.
Europas Mutter: Wo ist Europa?!
Schwestern: Wir wissen es nicht sie ist einfach weg.

Europas Mutter geht zum Orakel von Delphi und fragt nach ihrer Tochter, doch das Orakle sagt ihr die Suche aufzugeben da Europa nun glücklich ist und das Europas Mutter die Stadt Theben gründen soll. Die Mutter nimmt sich dies vor. Doch auf der Insel Kreta, machen Zeus und Europa den Teufels-Tango und reden danach.
Zeus: Du weißt wir können nicht zusammenbleiben können?
Europa: Ich weiß, meine Mutter will das ich Asterios heiraten den König von dieser Insel.
Zeus: Dann behalte meine Kinder als Erinnerung an diese Nacht und heirate diesen Mann. Du wirst glücklich sein.
Europa: Und du?
Zeus: Ich werde zu meiner Welt zurückkehren. Du hast mir gezeigt, dass ich Leuten helfen muss.
Europa: Werden wir uns jemals wiedersehen?
Zeus: Vielleicht, aber denk daran, ich liebe dich
Europa: Ich liebe dich
Diese Nacht führte zu Kindern die Europa zusammen mit ihrem neuen Mann erzog. Zeus herrschte erfolgreich über das Reich der Götter und hinterließ einen großen Kult und viele Kinder.
End


Die Geschichte der Liebe

Vor langer, langer Zeit, als Städte noch überwucherte Täler und Sterne verstorbene, wachende Seelen waren, herrschten die Feen über das Land.
Die Feen der Glut herrschten über die Feuerländer im Süden, die Feen der Strömung herrschten über die Wasserwüsten im Westen, die Feen der Saat regierten über die Ländereien im Osten und die Feen der Lüfte herrschten über die Gebirgsketten und Hochebenen im Norden.
Da die Feen der Lüfte den verstorbenen, mächtigen Ahnen, den Silberfeen, am nächsten waren, herrschten sie über das ganze Reich.
Nach Generationen des friedvollen Lebens kam schliesslich eine junge Königin an die Macht, welche ihre Gefühle in der Nacht verlor, in der ihre jüngste Tochter starb. Sie sperrte ihre verbliebene Tochter weg, um sie vor allen Gefahren zu schützen und doch konnte sie sie nicht ewig halten.
Die Prinzessin verliebte sich in einen Feuerländer und zusammen flüchteten sie vor der Gefangenschaft, doch sie überlebten die Flucht nicht.

Als die Königin dann den Thron bestieg und in die ehrfürchtigen Gesichter ihrer Untertanen blickte, beschloss sie, sich und das Königreich künftig vor den Gefühlen zu schützen die ihr nur Schmerz gebracht hatten. Mit gefrorenem Herzen schickte sie ihre kalte Armee aus, um die Liebe zu unterbinden.

So litten die Länder unter ihrer Herrschaft und über die Generationen hinweg vergaß das Reich seine Geschichte. Die Gefühle der Feen schwanden mit ihrer Treue zur Königin und Aufstände verwüsten das nun geteilte Land.
Die Feen der Glut und der Saat verweigerten ihre Ware den anderen Reichen und die geballte Streitmacht der Luft- und Strömungsländer bekämpfte den Mangel an Nahrung und Feuerwaffen mit Gewalt und Zerstörung.
Als der Krieg seinen Höhepunkt erreicht hatte und die Zerstörung immer größere Ausmaße annahm, boykottierte ein Teil der Luftländer und plante mit den Feuerländern einen Angriff auf die Königin, um sie von innen anzugreifen.
Eine junge Heilerin der königlichen Garde und ein Feuerländischer Krieger bildeten den Kern der Revolution und er scharrte immer mehr Krieger um sich, während sie Pläne des Schlosses studierte und nach Eingängen suchte.
So wuchsen sie immer mehr zusammen und bildeten eine Einheit.
Als der Tag ihres Verrates gekommen war, drangen sie bei Nacht in die Festung der Herrscherin ein, überwältigten die Wache und gelangten bis zum Thronsaal; doch die Königin hatte sich vorbereitet und als die Eindringlinge den Thronsaal stürmten, trat die kalte Armee aus den Schatten und brach die Verteidigung der Verräter.
Die Krieger der Königin mordeten ohne Gnade und als allein die Heilerin und der Feuerländer übrig waren, gebot die Königin ihnen Einhalt und bevor die Hoffnung in die Augen der Eindringlinge treten konnte, erhob sie selbst das Schwert.
Doch sie konnte es nicht. Nichts, was sie tat, konnte das Schwert dazu bringen, zu töten und als sie in die Augen der vor ihr knienden blickte, sah sie. Sie sah das, was sie so lange unterdrückt und verboten hatte, in den Augen ihrer Verräter.
Und all die Gefühle, deren Namen sie schon vergessen hatte, stürzten auf sie ein.
Sie sah alle, die sie einmal geliebt hatte, welchen Zusammenhalt die Liebe hervorgerufen hatte und sie sah, welch eine Zukunft ihrem Reich bevorstand, wenn sie die Liebe leugnete.

Die Königin brach unter der Last ihrer Reue zusammen und übergab noch am nächsten Tag die Krone an den Krieger und die Heilerin. Ihnen wurde die Ehre eines Namens gewährt und die ehemalige Königin lies sich in dem Land nieder, in dem nun Liebe herrschte und regierte.
Ende
Lena Richter