Wehrpflicht – ein Thema, über das gerade viel diskutiert wird und unsere Generation direkt betrifft. Umso besser, dass wir als S1 die Möglichkeit hatten, mit Experten bei einer Diskussionsveranstaltung darüber zu sprechen.
Eingeladen waren Vertreter von Peace Brigades International, der Bundeswehr (ein Freiwilliger und ein Jugendoffizier), Pax Christi, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik sowie dem Hamburger Forum.
Statt langer Vorträge haben wir eine Art Speeddating gemacht: An sechs Tischen saßen wir in kleinen Gruppen zusammen und alle 20 Minuten wechselten die Experten den Tisch. Gerade in den kleinen Gruppen war es einfacher, Fragen zu stellen, die man sich sonst nicht trauen würde.
Inhaltlich ging es unter anderem um die veränderte sicherheitspolitische Lage in der Welt. Diskutiert wurde zum Beispiel, was es für die Sicherheit in Europa bedeutet, wenn US-Präsident Donald Trump die NATO in Frage stellt. Ein weiterer Punkt war die Gleichberechtigung in der Wehrpflicht: Sollte ein Wehrdienst für alle gelten – unabhängig vom Geschlecht?
Uns hat an den Gesprächen besonders gut gefallen, dass es nicht nur „die eine Meinung“ zur Wehrpflicht gab, sondern viele verschiedene Perspektiven. Am Ende der Veranstaltung kam bei einer Abstimmung heraus, dass die Mehrheit von uns Schüler*innen das Gefühl hat, nicht wirklich in der Wehrpflicht-Debatte gehört zu werden. Genau dafür war das Treffen gut, denn wir haben viele unterschiedliche Ansätze diskutiert.
Emilia und Matilda (PuM S1), Fotos: Lp, Wi
