Am 06. Juni machten sich 43 Schüler und Schülerinnen (SuS) des HWG und 4 Lehrkräfte auf den Weg nach Italien, um die legendären Ausgrabungsstätten in Pompeji sowie das Nationalmuseum in Neapel zu besuchen.
Nach einer gelungenen Anreise wurde die Unterkunft, Bleu Village in Meta, bezogen und wir ließen den Abend ausklingen.
Am Sonntag ging es dann nach Sorrent: Eine malerische Stadt, traumhaft gelegen mit Blick auf den Golf von Neapel. Das ‚Dolce-Vita‘ schwappte definitiv über: Hier eine tolle Pizza, dort ein cremiges Eis, gepaart mit entspanntem Schlendern durch die Gassen – herrlich!
Nach dem abendlichen ‚Sun-Downer-Baden‘ im Meer war klar, morgen gehts endlich los: Die eine Gruppe (Jg. 8) fährt nach Pompeji, die andere (Jg. 9 ins Nationalmuseum nach Neapel).
Es ging früh los: Um 8 Uhr brachen beide Gruppen Richtung Bahn, Circumvesuviana, auf. Die Faszination der SuS für die Ausgrabungsstätte in Pompeji war groß, sodass wir 5 Stunden in Pompeji unterwegs waren – bei den Temperaturen und wenig Schatten durchaus anstrengend, aber absolut lohnenswert. Mitunter tolle Vorträge der SuS rundeten den Besuch ab.
In Neapel ging es für die andere Gruppe an dem Tag hektisch zu: Die eine Metro Bahn fiel aus, die andere war verspätet, aber trotzdem kam die Truppe gut gelaunt im Nationalmuseum an und konnte verschiedene Kunstwerke bestaunen, die zum Großteil auch aus den Ausgrabungen von Pompeji stammen. Nach dem Museum durfte eine neapolitanische Pizza natürlich nicht fehlen, bevor die Rückfahrt angetreten wurde. Abends waren alle sichtlich erschöpft und gönnten sich Schlaf, denn am nächsten Tag ging es weiter – 7:00 Uhr aufstehen, 7:30 Uhr Frühstück, 8 Uhr los.
Beide Gruppen waren für 10 Uhr in Pompeji gebucht: Auch viele aus Jg. 9 sahen jetzt zum ersten Mal Pompeji und man konnte die gewisse Ehrfurcht spüren. Hier wurden ebenfalls sehr starke Vorträge gehalten. Der Tag verging wie im Flug und schon saßen wir um 15:15 Uhr wieder in Bahn Richtung Bleu Village. Zur Abkühlung musste noch kurz der Pool mit seinen spaßigen Rutschen herhalten, bevor es dann zum Abendessen ging. Die Stärkung tat gut, denn an jedem Tag legten wir rund 16.000 Schritte zurück!
Wie schon vor 2 Jahren war die Reise ein unglaubliches Erlebnis: Die Antike derart hautnah, haptisch ja ganz real erleben zu dürfen, ist einzigartig und bewegend – und natürlich ist in den Pausen ‚La dolce vita‘ auch schön! 😉
Die Latein-Lehrer:innen, Frau Zurawski und Herr Liebke, hatten mit Frau Töllner sowie Herrn Witt zwei zuverlässige und souveräne Begleitungen dabei, die das Viergespann komplettierten.
Wir freuen uns schon auf die nächste Reise, denn sie birgt Erfahrungsschätze, die kein Unterricht, kein Ausflug und kein Film auch nur ansatzweise bereithalten kann.
Zu & Lb
